Wie ein Film vor verschlossenem Vorhang..

Irgendwie unklar..

In meinen Gedanken führte ich so oft Gespräche, von denen ich wusste, dass sie niemals stattfinden werden.
Nach all dem was passiert ist, wie würdest du wohl reagieren, wenn ich vor dir stehe? Würdest du mich verraten und rausschmeißen lassen oder würdest du mich herzlich begrüßen? Als Freundin.. allein Bekannte würde reichen.. Von einer Reise die unser ganzen Leben geprägt haben wird.

So lag ich beim Angeln in der Sonne und genoß das Nichts. Kaum ein Vogel war zu hören, nur manchmal ein seichtes Plätschern am Flussrand
- sonst nichts.
Es brauchte nicht einen Augenschlag und ich sah uns wieder in Kigoma am Tanganjikasee.
Nur wir - sonst nichts.
Ich vergesse keinen Augenblick. Keinen stillen
 Blick, keine zufällige Berührung und ich werde nicht vergessen wie es sich anfühlte an dir vorrüber zu gehen und sich hingeben zu wollen. Eine Distanz die kaum zu halten war, wir beide wussten das. Wir beide wollten sie nicht.

Öffnen sich die Augen scheint das alles wieder so weit weg und es bleibt mir nur der Fluss und das Nichts. Eine Distanz die sich erzwingt und uns beide fertig macht. Wofür..

Der Mensch wurde dazu gemacht Schicksale zu erfahren und unser Schicksal scheint dieses zu sein. Warum schaffst du es dich rational zu verhalten? Scheint typisch männlicher Natur zu sein und mein Leid darüber ist der Preis den ich dafür büßen muss.
Würde sich doch alles nicht so sinnlos und vergänglich anfühlen.
Vergänglich war zum Zeitpunkt nichts für uns. Wir waren da, kein Tag, keine Nacht, niemand sonst und es war gut so.

Erklärt mir damit umzugehen..
Ich habe doch nie verlangt, ich habe nie unmögliches gewollt und warum scheint es dann so unmöglich für eine Person Zeit zu spenden, die vorher so wichtig war.

Sinnlos und vergänglich..

SeFe

17.4.11 21:41

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